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Posts mit dem Label "Via Alpina 2021" werden angezeigt.

Planänderung

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Ich liege im Zelt in  Riva del Garda  am Gardasee. Bis ich endlich hier war, hat es allerdings gedauert… Ich habe mich entschieden, den “Via Alpina” hinter mir zu lassen und mich zurück in die Zivilisation zu begeben. Tschüss Via Alpina Der Typ, der mich gestern ins Hostel gebracht hat, hat gesagt, dass 6:50 Uhr ein Bus nach Udine fährt, wo der nächste Bahnhof ist. Als ich 6:10 meine Sachen zusammen gepackt habe, habe ich den Bus, den ich vom Fenster aus sehen konnte, weg fahren sehen. Ich habe noch gehofft, dass das der falsche war und meiner pünktlich kommt. 1.5 Stunden später dachte ich das nicht mehr.  Ich habe mich entschieden, 3.5h nach  Cividale  zu laufen und dort einen Bus nach  Udine  zu nehmen.  Als ich circa 10min unterwegs war, habe ich gedacht, ich versuch’s mal mit Daumen raushalten, vielleicht hält ja jemand an. Und siehe da, ein Mann hat angehalten, mich bis nach Cividale gefahren und mitten im Stadtzentrum abgesetzt. Endlich mal ...

Etappe 3

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Auf meiner dritten Etappe auf dem Via Alpina bin ich endgültig im “grünen Tunnel” versunken. Ich bin aus dem Wald nur noch zum “Luft schnappen” aufgetaucht, konnte einen kleinen Blick auf den bewaldeten Hügel, den ich gleich erklimmen werde werfen, und dann war ich auch schon wieder in den verwildeten Tiefen verschwunden.  Das hat genervt. Um mich bei Laune zu halten habe ich zum 683 mal die Känguru Chroniken angehört. Nach 15km ging es dann stark bergauf. Der Anstieg war gefühlt 90 Grad steil und ich bin triefend nass geschwitzt nach oben gekrochen. Dort angekommen hatte ich allerdings zum ersten Mal einen tollen Ausblick auf die italienischen Alpen und nicht nur noch mehr Wald vor der Nase.  Da sich um sich herum der Himmel schon wieder verdächtig zugezogen hat, habe ich aber nicht lange verschnauft und bin gleich weiter gelaufen. Allerdings war der Weg, den mir das Handy gezeigt hat, in der Realität nicht zu erkennen. Nur ein rot-weißes Zeichen am Baum deutete darauf ...

Etappe 2

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Puh ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll… die letzten zwei Tage waren so ereignisreich wie das ganze letzte Jahr.   Ich habe am Tag meiner 1. Etappe einen Nachtplatz im Weinberg von einer Frau (Laura) gefunden, die ein Bed and Breakfast bewirtschaftet. In der Nacht hat es jedoch angefangen zu Gewittern und ein paar Minuten später lag ich in einem, von Starkregen beschütten  Zelt . Ich hatte ganz vergessen, wie laut es im Zelt ist, wenn es regnet!!  😰 Laura’s Vater hat mir am nächsten Morgen ein Croissant zum Zelt gebracht und mich auf einen Kaffee ins Haus eingeladen. Das habe ich gerne angenommen, das Gespräch, was mehr mit Händen und Füßen als einer gemeinsamen Sprache stattfand, hat sich jedoch auf „Danke“ und „Tschüss“ beschränkt. Aber ich bin sehr froh, meine ersten „Via Alpina Trail Angel“ getroffen zu haben.  So weit so gut. Die zweite Etappe wurde dann schon schwieriger.  Ich musste fast den ganzen Tag durch den dunklen und dichten Wald, was meine N...

Startschwierigkeiten und Etappe 1

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Ich sitze hier im Gras am Gipfel irgendeines Weinbergs auf meiner Picknickdecke und lasse meine Füße auslüften.  Ich habe schon knapp 29km in der Tasche und bin zufrieden, wie es bisher gelaufen ist. Der Weg ist zwar zu 50% Strasse und zu 50% breiter Schotterweg oder Waldpfade, bei denen man leicht dem Glauben erliegt, die hätte seit ihrer Errichtung niemand mehr betreten, aber laufen kann man ja auf jeden Untergrund.  Ich verlasse mich zu 100% auf mein Handy und die Karten-Apps, die ich darauf installiert habe. Bisher klappt das ganz gut auch wenn ich mich eigentlich ungern so voll und ganz von meinem Handy abhängig mache.  Aber um mal ganz von vorne anzufangen:  Ich bin nicht wie in meiner Reiseankündigung geschrieben am Sonntag, den 06.06.21 los, sondern erst am Montag (07.06.).  Ich musste noch ein paar Dinge erledigen, die ich am Samstag nicht hektisch und nachlässig im Schnelldurchlauf abhaken wollte. Aber der größere Grund war eigentlich eher mental-emoti...