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Wind, Regen, Wald, Repeat

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Tag 6 & 7  Mein neuer Morgen mit neuer Planung begann mit dem sehr romantisierten, aber in Gedanken ans spätere Zusammenpacken gar nicht mehr coolen Prasselgeräusch des Regens auf der Zeltplane über mir. Wenn es immer nur nachts regnen würde, wäre es ja okay aber schon mit Regen aufzustehen und tagsüber mehrmals nass zu werden, macht dann doch etwas mürbe.  Vor allem wenn das Zusammenpacken ansteht, ist Regen echt unpraktisch. Da mich aber niemand stresst, habe ich einfach im Zelt rumgegammelt und dann erst kurz vor 12:00 Uhr den Zeltplatz Richtung Osten verlassen.  Es ging - wie könnte es im wilden Schweden anders sein - wiedermal den ganzen Tag durch den Wald. Der Untergrund hat zwischen mehr oder weniger befestigten Waldboden-Arten gewechselt. Durch die ständigen Regenschauer waren die zwei Spurrinnen irgendwann so voll mit Wasser, dass beim Durchfahren alles hoch gespritzt ist. Ich bin teilweise mit beiden Beinen weit von mir gestreckt gefahren und habe versucht d...

Ab ins Innland!

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Tag 4 und 5  Ich erzähle mal dort weiter, wo der letzte Eintrag aufgehört hat: im Shelter.  Ich hatte mich gerade seelisch und moralisch drauf eingestellt, dass ich die Nacht dort alleine verbringen werde, als auf einmal zwei Radler am Shelter vorbeifuhren. Ich habe Ihnen gewunken und sie haben sich als ein Schweizer Pärchen aus dem Glarus entpuppt. Ich war super erleichtert!  Später habe ich dann gemerkt, dass die beiden auch am allerersten Shelter geschlafen haben, wo die Chemnitzer noch mit dabei waren. Marco, der Mann, hat nämlich einen Anhänger am Hinterrad, was dann doch nicht so häufig ist und einem im Gedächtnis bleibt.  Wir haben noch kurz gequatscht und dann bin ich mit einem viel wohleren Gefühl eingeschlafen.  Am nächsten Morgen haben Marco und Nina mir erzählt dass sie ins Inland abbiegen wollen und einer ehemaligen Bahnstrecke bis zu einem Nationalpark mit vielen Seen folgen wollen. Da ich durch die zerklüftete Küstenlandschaft eh immer ungefähr 10...

Schwedische Gastfreundschaft

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 Tag 2 & 3 Am zweiten Tag meiner Radreise haben wir alle (die Chemnitzer Jungs und ich) erstmal ausgeschlafen. Es sollte eh regnen und den Schauer wollten wir gemütlich im Zelt aussitzen. Das hat auch geklappt. Wir haben gemütlich zusammengepackt und dann noch am Strand zusammen gefrühstückt.  Kurz nach dem Start haben sich unsere Wege getrennt. Die Gruppe wollte noch ein Haus - anscheinend eine Sehenswürdigkeit - im Landesinneren anschauen und ich bin weiter entlang der Küste. Sie haben sich ein Shelter für die kommende Nacht ausgesucht, das 100km weg war. Ich habe mich mal auf ungewiss verabschiedet und gesagt, dass ich nur dann bis zum Shelter fahre, wenn ich genug Kraft und Motivation habe. Eigentlich wollte ich solche großen Etappen ja dieses Jahr nicht machen. 🚲 Ich bin los geradelt und erstmal mehrere Stunden nicht mehr abgestiegen. Ich wollte Meter machen, da ich insgeheim doch den Shelter der Chemnitzer angepeilt habe. Schon bald, nach einigen unerwarteten Hügeln...